Wir – Laila & Jürgen – sind 13unterwegs: 7 Monate im Mercedes Vito 4x4 quer durch Osteuropa, Balkan, Türkei, Georgien, Armenien & Griechenland.
DREIZEHN UNTERWEGS
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Auszeit 2025  ·  02. November 2025

Es endet wie es begann

Und wie begann es? Unter anderem mit Regen! Es regnete in Bled, es regnete (nach unserem Neustart) am Ossiacher See, am Tschauko-Fall, in den slowenischen Bergen, in Budapest und ganz besonders regnete es im rumänischen Retezat! Wer erinnert sich noch an das ikonische Bild von Jürgen mit dem Klappspaten, der (bis zu den Knöcheln im Schlamm stehend), Abflussrinnen zog, damit der aufgeweichten Boden vor dem Camper überhaupt noch betreten werden konnte? Kurz lösten Schneestürme auf dem Transalpina Pass den Regen ab (hier nochmal Dank an Schweizer Andrea für das erfolgreiche Vorspuren im Neuschnee), um dann, nach neuem, nassem Zwischenspiel in Sibiu tatsächlich langsam, aber sicher zu besserem Wetter überzuleiten. Der Gegenentwurf folgte: nahezu vier Monate sahen wir kaum einen Tropfen Regenwasser. Nun aber, unterwegs auf den Spuren unserer eigenen Vergangenheit, holt uns auf gänzlich nostalgische Art und Weise das passende Wetter wieder ein. Los ging´s schon in Albanien, um dann in Montenegro (dem Land der schwarzen Berge) auf einem kleinen Campingplatz bei Vipazar und nahe des Skadarsko Jezero mal so richtig zu zeigen, was es drauf hat! In der Nacht lauschen wir dem Pladdern auf dem Dach, beim Frühstück haben wir beste Sicht auf dichte Regenvorhänge, die an der Markise hinabstürzen. Zum Glück ist es nicht kalt. Dieser Platz wird ganz offensichtlich von einer WG junger Menschen betrieben, die eine nicht zu beziffernde Zahl Hunde hält (die hauptsächlich zu hören sind) und anscheinend in mehreren halb fertigen und fertigen Haupt- und Nebengebäuden leben. Sie sind super nett, der Gemüsegarten gepflegt und die Dusche heiß! Für´s Wetter können sie nichts und ohnehin sind wir ja nicht nur auf den Spuren des Reise-Beginns, sondern auch auf dem Heimweg.

Was wir uns nicht nehmen lassen, ist eine Fahrt durch´s Durmitor-Gebirge. Zwar ist es ein Umweg, aber diese Tour auf einer der spektakulären montenegrinischen Panoramic Roads haben wir von Auszeit 2019 in allerschönster Erinnerung! Insbesondere den als „Kamp“ bezeichneten wild-einsamen Platz irgendwo mitten in dieser gigantischen Hochebene. Schon damals schrieb ich im Blog (Zitat): „Vielleich werden wir an dieser Stelle in fünf Jahren einen richtigen Campingplatz mit Pool und Bar vorfinden. Und ich glaube, dann werden wir ein bisschen traurig sein.“ Ob es dazu kam? Dazu gleich mehr. Zuvor jedoch fahren wir durch eine Herbstwaldkulisse ohnegleichen! In allen Farben leuchtet das bunte Laub, mal gondeln wir durch orange-gelb-braune  Baumtunnel - malerisch werden die Blätter durch die Luft geblasen - , mal schrauben wir uns enge Serpentinen nach oben und können das surreale Spektakel von oben genießen, inklusive tiefe Schluchten und türkisgrüne Bäche.

Zwischendrin begegnet und Kloster Ostrog, wie ein Wespennest an und in eine Felswand geklebt. Angeblich handelt es sich um eines der bedeutendsten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche, wurde 1656 erbaut und beherbergt den Körper des heiligen Vasilje, weshalb es jährlich von tausenden Gläubigen besucht wird. Davon können wir uns selbst überzeugen, denn natürlich erwischen wir mal wieder einen Sonntag (zeitlos wie wir sind, sind wir darin besonders gut) und begegnen zumindest einem größeren Teil der Besuchermassen. Dass es sich hier tatsächlich um einen heiligen Ort und nicht um einen Instagram/TikTok-Fotospot handelt, ist sofort zu spüren. Es herrscht, trotz der Anzahl der Menschen, eine große Ruhe und Andächtigkeit, Eintritt wird keiner verlangt, überall werden besondere Stellen geküsst, beispielsweise am Tor oder am Altar. Das Kloster ist ungewöhnlich gut erhalten, besonders schön sind die zahlreichen sehr aufwändigen Mosaike an den Höhlenwänden, die verschiedene, biblische Szenen zeigen. Was diesen Ort besonders malerisch macht: es schwebt buchstäblich zwischen Himmel und Erde und an diesem nebligen Tag mit den Wolkenmassen unter uns, verstärkt sich dieser Eindruck noch. Nachdem man die niedrigen Tore durch die weiß gekalkte Fassade durchschritten hat, befindet man sich plötzlich in einem Höhlensystem, zahlreiche in den Fels gehauene und prächtig geschmückte Kämmerchen tauchen auf, durch ein enges Treppenhaus gelangt man auf die wie in den Himmel hineingebauten Balkone und einen von Wind durchwehten Freiluft-Kirchenbereich. Wenn die Architekten die Absicht hatten, einen Ort zu schaffen, der den Eindruck erweckt, sich in einer anderen Welt zu befinden, dann ist das mehr als gelungen. Obwohl: nicht nur das wunderschöne Kloster wirkt beinahe surreal, die ganze schon zuvor beschriebene Herbstlandschaft ist es. Und sie ist noch nicht zu Ende!

Weiter geht´s durch die bunte Pracht, höher und höher bis wir uns schließlich in gut zweitausend Metern oberhalb der Baumgrenze und auf der bekannten Durmitor-Hochfläche mit ihren seltsam senkrecht gefalteten Felsformationen und unendlich weitläufig wirkenden Hügellandschaften befinden. „Da waren wir!“ und „Da waren wir auch! Hier haben doch die Mitglieder der montenegrinischen Polizeimotorradfahrer einen Foto-Stop-Stau verursacht!“ Wir freuen und wie verrückt, unsere alten Plätze wiederzuerkennen. Das Wetter erkennen wir allerdings nicht wieder, Sturm kommt auf und bläst uns fast die steile Rampe zu unserem „Kamp 2019“ hinunter. So tief waren die Fahrrinnen im Kies 2019 aber nicht! Niemals wären wir mit dem Nissan hier herunter gekommen! Und wie ist nun also die Auflösung zur zuvor gestellten Frage? Sind Pool und Bar vorhanden? Sind sie nicht! stellen wir erleichtert fest! Der Platz ist immer noch so charmant und einsam mitten in einem Kreis aus skurril geformten Bergen gelegen, wie wir es erhofft haben. Eine Feuerstelle (ohne Feuerholz) und ein neues Plumpsklo aus Holz. Ansonsten nur der Durmitor, das Unwetter und wir! Nicht einmal die singenden und Gitarre spielenden Polen von damals. Allerdings: Lagerfeuer und Gesang wäre ohnehin nicht möglich. Wir sind froh, dass der Sturm unsere Markise nicht davon bläst, so dass wir zügig darunter kochen und dann flugs alles in den kuschelig warmen Camper verfrachten können. Die ganze Nacht prasselt der Regen schräg gegen das im Sturm hin- und her gerüttelte Auto. Kann etwas noch gemütlicher sein? Und das ist keine Ironie!

Am nächsten Morgen lacht die Sonne hinter watteweißen Wolken hervor und führt uns frühstückstechnisch in die Irre. Wirkt erstmal warm, bis man sich hinsetzt und die Wolken sich vor die Wärme schieben. Weckt wieder Parallelen zum Retezat, immerhin regnet es nicht wieder, trotzdem ist es (man hätte es sich denken können) so erbärmlich kalt, dass wir mit Müslischüsseln und Kaffeetassen in den Camper flüchten und die Heizung auf dreißig Grad stellen.

Wandern geht natürlich immer und nachdem wir die tapfere „13“ die unsägliche Rampe wieder hinauf genötigt haben steht die Zweitbesteigung des Bobotuv Kuk auf dem Plan: ebenfalls eine Aktivität aus dem Jahre 2019. Am Parkplatz plötzlich ein seltsamer Knall unterm Auto. Ein Stein? Keiner zu sehen, auch war die Kante nicht besonders steil. Was also dann? Nicht lange und ein Verdacht wird zur Gewissheit: eine der über sieben Monate hinweg extrem beanspruchten Extra-Federn (rechts hinten und geländetauglich) hat den Geist aufgegeben und ist gebrochen. Ehrlich gesagt habe zumindest ich (obwohl Kfz-technisch keine Leuchte) mich schon ziemlich lange gewundert, warum das nur ein bisschen überladene Fahrzeug und die ständigen Stöße und Schläge auf den Holperpisten noch keine Folgen nach sich zogen. Der Schreck ist erstmal groß. Soviel „es endet wie es begann“ brauchen wir eigentlich nicht. Kurze Überlegung, eine Werkstatt aufzusuchen und das montenegrinische Pendant zum albanischen Autohelden Blendi Palushi kennenzulernen. Bevor wir uns dafür entscheiden, wird im Internet recherchiert, Probe gefahren und die tatsächliche „Tiefhängung“ unserer tapferen „13“ gemessen. Fazit: wahrscheinlich erstmal halb so wild, die unter der Extra-Frontrunner-Spezial-Feder liegende verstärkte Öl-Dämpfung ist unbeschadet und  sollte bis nach Hause durchhalten. Auf unserer Reise begegneten uns deutlich tiefer im Radkasten hängende Fahrzeuge (Grüße an die Schwaben aus Ushguli). Vorsichtshalber lassen wir das komplette Wasser aus den Tanks (Gewichtsreduktion) und werfen mal wieder einen Plan um: eine Ganztagswanderung mit weiterer Übernachtung am Traum-Kamp? Lieber nicht: die Holperrampe tun wir unserem Autochen nicht nochmal an. Ab jetzt wird Asphalt gefahren. Natürlich sind wir kurz ein wenig traurig, andererseits verschiebt sich unsere Planung um nur einen Tag (und was für ein Glück, dass die Feder erst jetzt den Geist aufgab!) und so kündigen wir uns schon für heute bei Fani und Bozo in Dingac an, wandern eine reduzierte, aber herrliche Route mit Aussicht auf zahlreiche Gämsen...

...gondeln auf engen Serpentinen (und erstaunlich wenig Störgeräuschen vom kaputten Federbein) mit Blick auf hobbitartige Mini-Dörfer und zerlöcherte Tunnel wieder bergab... 

...überfliegen die Grenzen nach Srpska, Bosnien und Kroatien...

...und landen in der sehr früh einbrechenden Dunkelheit in Trstenik, dem kleinen Örtchen am Meer, kurz vor unserem eigentlichen Ziel. In einem an der Hafenmauer liegenden Fischrestaurant befindet sich ein weiterer Reise-Start-Punkt und da wir ohnehin hungrig sind, bestellen wir hier gleich mal Fischsuppe und Miesmuscheln in Weißwein- und Tomatensoße. Ob der Wirt uns noch kennt? Begeistert stellen wir fest, dass seine Restaurant-Saison und unserer Reise-Saison beide in den Zeitraum April-Oktober fallen.

Unbändige Freude überall. Und überhaupt: plötzlich befinden wir uns wieder in der Welt der Speisekarten. In der Welt der flächendeckend Englisch sprechenden Menschen. In der Welt der durchschaubaren Verkehrsregeln. In der Welt der festgeschraubten Bad-Armaturen. Und in der Welt der Frotteehandtücher und heißen Duschen! Und diese Tatsache macht uns gleichzeitig froh und traurig. Die heiße Dusche und die Frotteehandtücher werden zügig bei Fani und Bozo ausprobiert und hier und jetzt entscheiden wir, dass die letzten Tage unseres Roadtrips in einem klassischen Urlaub enden werden. An einem der schönsten Plätze der Welt: mit Meer und Fisch-Dinner, mit unseren kroatischen Freunden und mit viel Raum, zumindest einmal anzufangen, all die Millionen Eindrücke der letzten Monate zu sortieren. Auch wenn dieser Prozess sicher länger als ein paar Tage dauern wird. Ganz lassen wir unsere Reise noch nicht los: neben allem, was nötig ist, schleppt Jürgen unsere weitgereisten Blechtassen ins Appartement. Ja, hier gibt´s natürlich Tassen, aber ein bisschen „Milchschaum-on-the-road“-Feeling darf schon  noch sein.

Vier Tage später, auf dem weiteren Weg zurück und immer näher Richtung Heimat gibt´s weitere Gelegenheiten, wehmütige Blicke zu werfen: die Krka-Brücke, die sich im Tal windende Korana und schließlich Slunj – hier begann alles voller Erwartung und hier hangeln wir uns langsam an vertrauten Stationen zurück in den Alltag. Und entscheiden, dem nur ein bisschen überladenen Camper mit dem gebrochenen Stoßdämpfer trotzdem noch ein bisschen was zuzumuten: an den unzähligen Mandarinen-Verkaufsständen komme ich nicht vorbei. Super frisch direkt von den überall wachsende Bäumen – eine Bestellung von Sohn Jascha traf diese Tage ebenfalls ein. Zehn Kilo für zehn Euro? Wer kann da schon nein sagen. Auch Honig und Käse wird zugeladen. Immerhin haben wir ja alle Wassertanks geleert. An der Ausfahrt der kroatischen Autobahn das erste geschriebene deutsche Wort im öffentlichen Raum seit Monaten – „Autobahngebühr“ heißt es. Und kurz darauf entern wir ein von 2019 bekanntes Restaurant, das immer noch so gut ist wie damals. Mit Speisekarte – langsam gewöhnen wir uns wieder an diesen Luxus.

In Bayern dann: sattes Grün, das nach Monaten in unzähligen Wüsten und Bergregionen wie ein Augenschmaus wirkt, der alsbald von einem kulinarischen Schmaus abgelöst wird: Schwägerin Bettina und Schwager Reinhard erwarten uns schon im Örtchen Großholzhausen nahe Rosenheim (hier starteten wir bekanntermaßen gleich zweimal) und haben gekocht. Was wir uns wünschen würden, wurde im Vorfeld gefragt. Schwäbisch und deftig ordert Jürgen. Und ich? Egal. Nur kein Weißbrot. Und so erfüllen sich hier gleich mehrere Träume: Rindsrouladen und Spätzle am Abend, Vollkornbrot zum Frühstück! Schmeckt nach Heimat und gibt uns die Möglichkeit, ganz langsam und Stück für Stück wieder in unserem „alten Leben“ anzukommen. Und all die Menschen wiederzusehen, die die letzten Monate nur virtuell erreichbar waren, aber nichtsdestotrotz via Blog mit dabei waren.

Sofort ist die nächste Idee geboren, denn der eigentliche Startschuss fiel in einem kleinen Weiler nahe Hessigheim und hier soll alles auch wieder enden. In Nullkommanichts stampfen wir eine Überraschungsparty aus dem Boden und werden wenige Stunden später mäuschenstill von Freundin Martina und Kumpel Jürgen ins Haus geschleust und -tadaaa! – hier sitzen unsere Freunde und sind …überrascht? Sprachlos? Auf jeden Fall riesengroße Freude überall, aber so ganz wird man den Eindruck nicht los, dass die meisten schon bei Martinas „spontaner Kaffeeeinladung“ Verdacht schöpften. Bis auf einen vielleicht. Und natürlich wird gefeiert und erzählt und es ist gut, dass wir uns schon mal dran gewöhnen.

Denn auf diese Weise geht es in der folgenden Woche einfach weiter! Schwäbische Restaurants und Speisekarten, Besuche und Einladungen und Kaffeeautomaten mit jeglicher Kaffeevariation (= Milchschaum ohne Ende). Noch ein Überraschungsbesuch, diesmal im Kindergarten. Werde ich wohl überhaupt noch erkannt werden? Es zeigt sich: das Konzept ging auf. Meine wöchentlichen Briefe und Bilder, die per Mail  ankamen, vorgelesen und in einem Ordner gesammelt wurden sorgten dafür, dass die Kinder mit uns und Abenteuer-Huhn Eleonore auf Reisen gehen konnten. „Eigentlich warst Du gar nicht wirklich weg!“ bringt es Kollegin Sabine auf den Punkt. Und die leuchtenden Augen und Fragen der Kinder sprechen eine deutliche Sprache: keinerlei Fremdeln ist zu spüren. Da bin ich einfach wieder! Gleich tanzen wir zum neuen „Gute-Laune-Hit“ (was bestens zum Motto des Tages passt) und spätestens in diesem Moment freue ich mich wieder auf nächste Woche und die Arbeit. Unser Hausmeister samt Putzteam hat im Übrigen ebenfalls ganze Arbeit geleistet und so kommen wir völlig entspannt wieder in der Heimat an und haben jede Menge Zeit, Klatsch und Tratsch einzusammeln, Dinge zu erledigen und immer wieder unsere Erinnerungen zurückschweifen zu lassen: weißt Du noch? Wie können sieben Monate nur wie mit einem Fingerschnipp vorbei sein? „Was war am besten?“ wird immer wieder gefragt. Und diese Frage kann eigentlich nicht beantwortet werden. Oder vielleicht ganz undifferenziert: alles! Denn das war unsere große Reise, wir wussten nicht, was uns erwarten würde und doch fühlt es sich an, als hätte alles genauso kommen müssen und nicht anders. Jeder Weg, jede Begegnung, jede Herausforderung, jeder Ort: wie für uns gemacht! Oder vielleicht kann die Frage doch beantwortet werden: das Beste war die gefühlte Unendlichkeit an Zeit! Bleiben und gehen – genauso, wie es uns gefiel und sich richtig anfühlte. Und alle Abenteuer einsammeln, die wir am Wegesrand finden konnten. „War es nicht gefährlich?“ wird ebenfalls gefragt. Und wie beim letzten Mal schließe ich darum mit einem meiner Lieblingszitate von Tobias Allgayer. Er seines Zeichens mehr als zwei Jahre mit Partnerin, dafür ohne fahrbaren Untersatz in der ganzen Welt unterwegs wurde nach seiner Rückkehr aus der „gefährlichen weiten Welt“ wohl auf Grund fehlender Horrorgeschichten ein wenig geringschätzig mit folgenden Worten abgefertigt: „Du hast halt einfach Glück gehabt!“ Worauf er antwortete: „Nein, das stimmt nicht. Ich habe einfach nur kein Pech gehabt!“

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